FASHION WEEK BERLIN TEIL 1 – DIE SCHAUEN

 Meine Gemütslage lässt sich momentan gut in einem Wort beschreiben: Ich bin einfach nur DANKBAR! Durch das Bloggen ergeben sich für mich immer neue Chancen & Möglichkeiten, mit denen ich vorher niemals gerechnet hätte. Tatsächlich war es für mich immer ein großer Wunsch, einmal live bei der FASHION WEEK in Berlin dabei zu sein und in der vergangenen Woche hat es endlich geklappt.

Als Modeaffiner Mensch wollte ich immer einmal selbst bei der Modewoche in der Hauptstadt dabei sein und nicht immer nur Blogbeiträge von anderen Bloggern lesen, die von der Fashion Week einfach nur furchtbar genervt oder absolut gelangweilt sind. Meinen Ausflug habe ich als Privileg gesehen und bin einfach nur froh, ein kleiner Teil von diesem großen Spektakel gewesen zu sein.

Titelbild

Doch was habe ich eigentlich bei der Fashionweek gemacht, was habe ich gesehen und was hat mich inspiriert? Hier gibt es den ersten Teil meines Rückblicks und ich zeige Dir, welche Fashion Shows ich besucht habe.

EWA HERZOG

Dienstagmittag besuchte ich die erste Show im Erika-Hess-Eisstadion. Die Designerin zeigte in ihrer Kollektion Nr. 9 vor allem schicke Abendmode aus eleganter Seide und grandioser Spitze. Das Label ist für seinen eleganten, bequemen und zugleich sehr femininen Look bekannt. Ein sehr schöner Einstieg zur Einstimmung meiner ersten Fashion Week.

Berlin Fashionweek Tag 1 Ewa Herzog

Inspiration: Ich muss unbedingt mal wieder mein Spitzenkleid aus dem Schrank holen und neu kombinieren. Denn Ewa Herzog hat gezeigt, dass Spitze in allen Formen und Farben sehr elegant aussieht und vor allem in der Abendmode ein echter Eyecatcher sein kann. Außerdem will ich auch einmal farbige Spitze ausprobieren. Bis jetzt habe ich den zarten Stoff meistens nur in schwarz getragen, aber vor allem die Kombinationen gelb und mint haben mich begeistert.

STEINROHNER

Die beiden Designerinnen zeigten ebenfalls ihre Show im Eisstadion, was sehr praktisch war, da wir die Location nicht wechseln mussten. Außerdem kann man sich in den Pausen zwischen den Shows ziemlich verwöhnen lassen, da die Sponsoren vor Ort sich bestens um das Publikum kümmern. So gab es vor der Show noch ein Eis zur Stärkung und für mich sogar noch eine Maniküre von Essie.

Inna Stein und Caroline Roher zeigten dann ihre Edition „CACTUS“ und ich war von den Mustern besonders angetan. Die ganze Kollektion war von der Zeichnung „Blühende Kakteen“ von Julius Neumann inspiriert und als Kaktus-Fangirl hätte ich auch gerne ein hübsches Kleid aus der Kollektion.

Berlin Fashion Week Steinrohner

Inspiration: Kleider mit Kakteen oder Sukkulenten Muster. Die schönen Pflanzen sollen in Zukunft nicht nur mein Zuhause, sondern auch meinen Kleiderschrank verschönern.

Steinrohner Berlin Fashion Week

Nach den Shows standen dann noch verschiedene Events und Aftershow Partys auf dem Plan. Doch von den sogenannten Side Events, werde ich euch ausführlicher im nächsten Beitrag berichten.

I´VR ISABEL VOLLRATH

Am Mittwoch schaute ich mir zwei Schauen im „me Collectors Room“ in der Auguststrasse, also genauer in Berlin Mitte an. Tatsächlich habe ich die Location-Politik noch nicht ganz durchschaut und outete mich so direkt als Fashion Week Neuling, da ich im Smalltalk über das neue „Zelt“ und die Off-Location nicht mitreden konnte. Erschwerend kommt hinzu, dass ich meinen Orientierungssinn meistens direkt zu Beginn eines Berlinaufenthaltes verliere und immer wieder nachfragen muss, in welchem Stadtteil wir uns nun schon wieder befinden.

Isabel Vollrath Inspiration: Ideen konsequent umsetzen. Bei der Präsentation der Kollektion war klar zu erkennen, woher die Designerin ihre Inspiration für die Kollektion nahm. Zertanzte Ballettschuhe als Kopfschmuck oder Weste natürlich nicht tragbar, aber die Designerin kreirte ein stimmiges und sehr künstlerisches Gesamtbild.

TOMCSANY

Das Label TOMCSANYI stammt aus Budapest und zeigte sehr tragbare Looks. Nach der Schau unterhielt ich mich mit einem italienischen Modeeinkäufer, der zur Kollektion meinte: „It´s terrible! It looks like ZARA“. Er hatte wohl etwas ganz anderes erwartet, man muss aber auch dazu sagen, dass er für Königsfamilien aus Qatar einkauft. Ja, auch solche interessanten Menschen lernt man auf der Fashion Week kennen und ich muss unbedingt recherchieren, ob ich seinen Job haben kann.

tom-scany

Inspiration: Ich fand die Präsentation dafür umso inspirierender. Die Designerin hatte auch ein „Patches“ in der Kollektion, allerdings nicht im all-over Look, wie man ihn derzeit von vielen Streetstyle Bildern kennt, sondern sehr sparsam eingesetzt. Die bunten Aufnäher verzierten Hemdkrägen oder lugten aus Brusttaschen, fast wie kleine Broschen hervor. Statt Jacken, gab es viele Oversized Blusen, die zu Culottes und Jumpsiut getragen wurden oder einfach locker über Kleider geknotet wurden. Mir gefiel außerdem das Make-Up sehr gut und ich werde in den nächsten Tagen einen Look mit viel Bronzer und matten orangenen Lippen ausprobieren.

Wie gefallen Dir meine Inspirationen und Eindrücke von der Berlin Fashion Week und was interessiert Dich noch?

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Ein Gedanke zu “FASHION WEEK BERLIN TEIL 1 – DIE SCHAUEN

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