OUTFIT FUN: COFFEE LOVER

Zu Beginn des Monats wurde ich von Café Royal & GBN Trends zu einem tollen Blogger Event ins Porsche Museum Stuttgart eingeladen.

CafeRoyalTrends Stuttgart-118 Lisa Porsche Museum Als bekennende Kaffeeliebhaberin sagte ich natürlich sofort zu, denn ohne eine Tasse heißen Kaffee am Morgen gehe ich niemals aus dem Haus. Mein Motto: „Life begins after coffee!“ Deswegen bin ich immer besonders gespannt, was es für Neuheiten auf dem Markt gibt. Weiterlesen

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STUTTGART FUN: BURREATOS

„Mit extra Käse ist alles besser!“, wenn mich jemand freudestrahlend mit diesen Worten bedient, ist mir der Laden schon sehr sympathisch. Aber nicht nur deswegen stelle ich euch das „BURREATOS“ als meinen Stuttgart Geheimtipp vor. Denn der Burrito-Laden in der Nähe der Stadtmitte überzeugt vor allem durch seine qualitativen Lebensmittel & stylische Einrichtung.

Ich habe mit Angelo, einem der beiden Gründer, ein kleines Interview über die Philosophie des Ladens & die Liebe zu Burritos geführt.

Die Idee

Hinter dem Konzept des Ladens stecken die Gründer Angelo & Andreas. Eigentlich kommen die Beiden aus ganz anderen Branchen und hatten vorher nichts mit Gastronomie am Hut. Verbunden werden die Stuttgarter durch eine ziemlich lange Freundschaft und eine ausgeprägte Vorliebe für Burritos. Aber wie kommen diese Zwei jetzt zu einem gemeinsamen Laden?

Auf zahlreichen Reisen und Trips im Ausland waren Beide immer die gefüllten Tortillas essen. Zurück in Stuttgart, fragten sie sich, warum es eigentlich keinen guten Burrito-Store in 0711 gibt?! Also setzten sich die beiden an einen Businessplan und tüftelten an perfekten Rezepten.

Burrito emoji

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FESTIVAL FUN: STUTTGART FESTIVAL

Ein Festival mit tollem Line-Up, mitten in der City? Den ganzen Tag feiern und Abends trotzdem unter die eigene Dusche springen und im bequemen Bettchen schlafen? So ungefähr hatte ich mir bei den ersten Ankündigungen das neue STUTTGART FESTIVAL vorgestellt. Eigentlich hört sich das zu schön an, um wahr zu sein, aber vielleicht hatten sich die Macher, ja genau so etwas gedacht?! Am Wochenende war es endlich soweit und das erste STUTTGART FESTIVAL öffnete seine Tore für tolle Künstler und freudige Gäste. Das WOLF CLUB Team war zwei Tage lang unterwegs und hat das neue Festival-Format mal genauer unter die Lupe genommen und auf FESTIVAL FUN gecheckt:

Stuttgart Festival Disco

LOCATION FUN: 

Meine Vorstellung von einem Festival mitten in der City war wohl doch etwas übertrieben, aber die Location auf dem Messegelände Stuttgart stellte sich als gute Wahl heraus. Dank der Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, konnte man das Festival bequem mit der S-Bahn erreichen – inklusive lustiger Besucher, die die Fahrt noch nutzen, um ihr Glitzer-Festival-Make-Up aufzufrischen. Von der Endhaltestelle (Flughafen/Messe) dauerte es dann nur noch 10 Minuten bis zum Einlass. Von anderen Festivals, bin ich schon ganz andere Strecken gewohnt.

Stuttgart Festival Party Crowd

Organisation & Safety First:

Bei großen Veranstaltungen, die zum ersten Mal stattfinden, erwartet man meistens doch Fehlkalkulationen oder grobe Schnitzer. Die Macher vom STUTTGART FESTIVAL hinterließen aber durchweg einen positiven Eindruck. Der Ein- und Auslass auf dem Gelände funktionierte ohne großes Anstehen oder Gedränge, zumindest als wir zur Veranstaltung kamen. Leider musste das Event, aufgrund eines Unwetters  am Freitagabend früher beendet werden. Natürlich war die Enttäuschung bei den Besuchern groß und auch ich hätte die Crystal Fighters gerne einmal live gesehen. Aber nachdem dieses Jahr schon Leute durch einen Blitzeinschlag bei „Rock am Ring“ verletzt wurden, ist diese Entscheidung vollkommen nachvollziehbar. Denn auch bei Festivals gilt: Safety First!

Stuttgart Festival Food

Food Fun:

Auf dem Gelände gab es eine abwechslungsreiche Auswahl an Speisen und Getränken (Handbrot, Asia Food, L.A. Taco, Vegane Currywurst,..). Es wurde sowohl an die Fleischliebhaber, wie auch an die Vegetarier und sogar die Veganer gedacht. Nur meine obligatorische Stuttgart Maultasche hat mir gefehlt (Vielleicht nächstes Jahr?!). Allerdings beginnt hier das Meckern auf hohem Niveau: Gerne hätte es noch mehr Stände geben können. Nicht, weil das Angebot nicht ausreichend war, sondern weil man sehr lange anstehen musste. (Hunrig für Essen anzustehen, ist für mich eine der größten Strafe und ich werde quengelig wie ein kleines Kind.) An den Bars ging es dafür umso schneller, da bekam man Bier teilweise sogar im Sekundentakt.

Stuttgart Festival Art bei Nacht

World of Art:

Auf dem Festivalgelände gab es nicht nur die zwei Bühnen und Essenstände, es wurde auch an ein schönes Rahmenprogramm gedacht, von dem sich so manch größeres Festival eine Scheibe abschneiden kann. Dank der zahlreichen Künstler und dem Designmarkt, konnte man sich zwischen den Gigs super beschäftigen. Schade das auch hier das Wetter einiges vermiest hat und die Aussteller Samstags nicht mehr richtig aufbauen konnten. Zumindest Freitags konnte sich aber mein Modemädchenherz freuen.

Stuttgart Festival Details

MUSIC FUN:

Am wichtigsten ist an Festivals natürlich die Musik, schließlich geht man hin, um seine Lieblingsbands live zu sehen und die ein oder andere Band neu zu entdecken. In der Presse wurde das STUTTGART FESTIVAL oft als sehr „alternativ“ beschrieben. Ich für mich kann sagen, mein Geschmack wurde getroffen und ich habe einige Bands gesehen, die ich vorher nicht kannte. Vielleicht fehlte dem Line-Up noch der ein oder andere Act, der in Funk und Fernsehen eher bekannt ist, um auch der breiteren Masse gerecht zu werden. Leider konnte aufgrund des Wetters auch CLAIRE nicht auftreten, wer die Münchner nicht kennt, unbedingt reinhören! Meine musikalischen Highlights waren auf jedenfall Kakkmaddafakka, Bonaparte und SBTRKT.

Stuttgart Festival Bonaparte

Wir sehen uns nächstes Jahr sicher wieder STUTTGART FESTIVAL!

Du hast auch auf dem STUTTGART FESTIVAL gefeiert? Dann lass mich doch in den Kommentaren wissen, was dir gefallen hat!

STUTTGART FUN: GREENALITY FLAGSHIP STORE

Greenality_Stuttgart_Store_Fair_Fashion

Für alle Stuttgarter, die Lust auf „Fair Fashion“ haben, gibt es eine tolle Nachricht: Nur wenige Schritte von der Königsstraße entfernt, gibt es jetzt einen Store, der tatsächlich nur faire Kleidung verkauft. WhupWhup! Als ich von der Idee gehört habe, war ich ganz begeistert. Denn wenn es Läden gibt, die „Fair Wear“ verkaufen, dann sind diese meist außerhalb und abseits der großen Einkaufsstraßen. Ich musste also unbedingt einmal im sogenannten „Fläggschiffle“ vorbei schauen und habe bei der Gelegenheit dem sympathischen Store-Besitzer Markus ein paar Fragen zu GREENALITY und Fair Fashion gestellt.

Markus, der eigentlich gelernter Orthopädie-Techniker ist, machte sich 2008 auf die Suche nach einem fair produzierten Bio-Shirt. Doch die Suche gestaltete sich schwerer als gedacht, da es nur wenige Labels gab und zudem sollte das Shirt schließlich auch gut aussehen. (Viele Leute hätten wahrscheinlich an genau dieser Stelle aufgegeben und sich wieder ihrem alten Konsumverhalten zugewandt.) Deswegen kaufte Markus von einem Großhändler Bio-Shirts, bedruckte diese und verkaufte sie erstmal nur an seine Freunde. So war der Grundstein für GREENALITY gelegt und daraus entwickelte sich eigenes Label mit tollem Online-Shop. Sowohl im Online-Shop, als auch im Store werden nicht nur Sachen von GREENALITY angeboten, sondern es gibt eine schöne Auswahl an fairen Marken wie Armedangels, Bleed, Braintree, People Tree, Wunderwerk und vielen mehr.

Greenality_Stuttgart_Fair_Fashion

Markus mit seinem Lieblings Shirt von GREENALITY

Markus, hast du einige Tipps, worauf man achten sollte, wenn man mit „Fair Fashion“ beginnen will? Gibt es bestimmte Siegel oder Zertifikate?

„Mit Siegel ist es sehr schwierig. Aber das GOTS Siegel ist sehr verlässlich, da das Siegel die komplette Lieferkette z.B. von der Spinnerei, über die Knöpfe bis hin zur Baumwolle und Herstellung umfasst. Wichtig ist auch, dass man sich von Etiketten auf denen „Made in Europe“ steht, nicht täuschen lässt. Von der Clean Clothes Campaign gibt es eine Studie, die nämlich nachweist, dass die Menschen in europäischen Textilproduktionen im Verhältnis zum europäischen Lebensstandard nicht ausreichend bezahlt werden. Da reicht der Lohn dann nicht zum Leben.“

Greenality_Fair_Fashion_Store_Stuttgart

Wenn über faire Mode gesprochen wird, dann wird oft gesagt, dass sie unerschwinglich sei und nur schwer zu bekommen. Siehst du das auch so?

„Natürlich ist der Preis nicht „billig“, aber wir wollen auch nicht billig sein. Kauf dir lieber ein gutes Shirt anstatt drei. Wir haben nicht den Anspruch mit H&M und Co. mitzuhalten. Aber ein bedrucktes GREENALITY Shirt für knapp 30€ sollte doch erschwinglich sein.“

 

Greenality_Stuttgart_Fair_Fashion_2

Stuttgart Talk: Euer Laden befindet sich ja in direkter Nähe zur Königsstraße, eine tolle, aber auch gewagte Lage. Was hälst du von der Entwicklung, dass jetzt bald auch TKMAXX, Primark und Co. auf die Königsstraße ziehen sollen?

„Mega scheiße! (lacht) Das ist natürlich das komplette Gegenteil von uns. Wir zeigen Präsenz in der Hoffnung, dass die Leute bei uns einkaufen. Wir versuchen Fair Fashion für die Leute in die Innenstadt zu bringen und machen unser eigenes Ding!“

Greenality_Stuttgart_Fair_Fashion_Stuttgart

Bei eurer nächsten Shopping-Tour solltet ihr auf jedenfall mal im schönen GREENALITY Store vorbei schauen und für alle die in nächster Zeit nicht nach Stuttgart kommen, gibt es auch den Online-Shop. Viel Saß beim fairen shoppen!

Du kennst noch einen Store in Stuttgart, der Fair Fashion verkauft? Dann schreib deinen Shopping-Tipp doch gerne in die Kommentare!

GREENALITY Store Stuttgart

Fürstenstraße 5,

70173 Stuttgart

http://www.greenality.de/